Planung und Durchführung

Die Erforschung und Sicherung des als solches von Experten eingeschätzten Pingenfeldes bei Kapune war Gegenstand von ersten archäologischen Untersuchungen im September 2011. Sie wurden durchgeführt von Bergbaumuseum Bochum / Ruhruniversität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr. Stöllner / Dr. Zeiler. Die Untersuchungen wurden unterstützt vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL-Archäologie, Aussenstelle Olpe) in Person von Prof. Dr. Baales. Die Archäologen haben indes militärische Feldbefestigungen von 1945 nachgewiesen, zeigen aber auch Spuren von frühmittelalterlicher Erzsuche. Eine weitere Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkt könnte diesbezüglich weitere Aufschlüsse bringen.

Funde und Ergebnisse

Bei den Grabungen wurden viele Gegenstände bzw. Spuren der Vergangenheit gefunden. Die fotografierten Funde können Sie sich hier ansehen (pdf, 26 MB). Auf die Indexnummern wird im Grabungsbericht Bezug genommen.

Der o.g. Bildnachweis ist eine Ergänzung zum Grabungsbericht vom Institut für Archäologische Wissenschaften
der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Zeiler (pdf, 23 MB).

 

 

Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Grabungen bei Kapune wurden in einem Bildervortrag präsentiert. Die PDF-Version der Präsentation können Sie hier herunterladen und ansehen (12 MB).

Ergänzend erschien hierzu ein Bericht in der Zeitschrift "Archäologie in  Westfalen-Lippe 2011" , S. 163 - 166, "Feldbefestigungen des 2.Weltkriegs ". (Verlag Beier & Beran, ISBN: 978-3-941171-76-3). Im selben Heft sind auch Ergebnisse zur archäologischen Datierung der Jägerbrücke nachzulesen: "Wasserbauliche Zufallsfunde", S. 149 - 152.