Wollte man beide Burgberge verbinden und die Lederne Brücke heute rekonstruieren, so würde man sich moderner Technik bedienen und z.B. eine Hänge-Seilbrücke bauen, wie sie andernorts schon realisiert wurde (z.B. die "Highline 179" in Reutte und Film auf Youtube) oder die Geierlay-Brücke im Hunsrück

Heiner Lieberum hat 2015 die Möglichkeit für Arnsberg fototechnisch inszeniert ....

Foto: Heiner Lieberum  Foto: Heiner Lieberum

WP-Pressebericht dazu (August 2015)

Die mögliche Seilbrücke bewegt die Arnsberger Köpfe weiter... WP-Pressebericht Okt 2015...

Der Arnsberger Redakteur der Westfalenpost, Achim Gieseke, recherchierte über die Hänge-Seilbrücke im Hunsrück. WP-Bericht von Oktober 2015. Deutschlands längste Hängeseilbrücke "Geierlay" ist allerdings "nur" 360 Meter lang. > Clips über die Geierlay-Brücke auf Youtube

Weiterer Bericht über die Brücke im Hunsrück (VDK-Zeitung 11-2015).


Warum sollte die "Lederne Brücke 3.0" in Arnsberg nicht neu entstehen und auf wunderbare Weise Rüdenburg und Schloßruine verbinden ? Sie würde eine Länge von rund 500 Metern haben und damit die längste Hängeseilbrücke Europas sein.

Am 30.10.2016 fuhren ca. 50 Arnsberger in den Hunsrück, um Einzelheiten zu einer solchen Hängeseilbrücke zu erkunden: Die Mörsdorfer haben tolle Arbeit geleistet!

Bericht der WP (Web) von der Besichtigung in Mörsdorf (Achim Gieseke, 31.10.2016).

Besichtigung Geierlay-Hängebrücke 30.10.2016Video 1

Besichtigung Geierlay-Hängebrücke 30.10.2016 Video 2

Besichtigung Geierlay-Hängebrücke 30.10.2016 Video 3

Besichtigung Geierlay-Hängebrücke 30.10.2016 Bilder

02.11.2016: Investoren für das Hängebrückenprojekt sind da (WP)

02.11.2016: Wir können das hinbekommen (WP)

15.12.2016: Die Lederne Brücke in Arnsberg (Verkehrsverein Arnsberg)

18.03.2017: Wichtig ist ein Gedankenaustausch (WP)

10.06.2017: Zwischen Himmel und Erde (WP)

30.06.2017: Risiken müssen überschaubar sein (WP)


Arnsberg hat die Ressourcen als Geschenk des Himmels (Topografie und Natur) und seiner Ahnen (Stadtbild). Es ist die Zeit gekommen, um mit diesen Ressourcen Geld zu verdienen. Die Wirkung des Gesamtprojektes würde weit über das Gebiet der Gesamtstadt hinausgehen.

Eine Realisierung der Hängeseilbrücke in Arnsberg müsste unter strenger Berücksichtigung von Denkmalschutz, Naturschutz und Landschaftsbild erfolgen. Dementsprechend ist die Inanspruchnahme von Schloßruine und Rüdenburg mitsamt dem umgebenden FFH-Gebiet für den Bau fraglich. Als möglich erscheint eine Trasse zwischen dem Rückeweg an der Rüdenburg und dem Arnsberger Weinberg, der bereits heute nach oben zur Schloßruine angeschlossen ist (siehe Luftbild ).

Schutzauflagen:Mögliche Trasse:Ansicht vom Schloss her
Foto: Heiner Lieberum

Allerdings ist eine schlankere Brücken-Konstruktion anzustreben. Die Hängebrücke kann auch einen Stützpfeiler an der Jägerbrücke erhalten und von dort zur Osterfeuerwiese schwenken.


Karten zum Ausdrucken und Selbstmalen (DIN A4 = ca.1:2000)

 


Gläserne Brücke

 Denkbar ist ebenfalls, den Schlossberg mit der Osterfeuerwiese über eine Gläserne Brücke oder einen Gläsernen Steg zu verbinden. Größere gläserne Brücken sind hauptsächlich aus China bekannt. In China sieht das so (Eröffnung) oder so (Besucher)aus. Ein solches Bauwerk würde sich bei uns zart in in die Landschaft einfügen und dabei in einer Höhe von 30-35 Metern den Blick auf die renaturierte Ruhr von oben erlauben. Das Erlebnis wäre garantiert, zumal solche Brücken in Europa selten sind. Auf diese Weise ließe sich die Landschaft auf wunderbare Weise aus luftiger Perspektive erleben. Die Besucher könnten auf landschaftsschonende Weise zu Kreuzberg und Rüdenburg gelangen, ohne Hausgrundstücke zu überqueren.Mit geringem Höhenunterschied (ca. 35 m) ließe sich bequem das Ruhrtal überqueren, wenn da nicht der Nervenkitzel wäre.... (06.10.2017)

  

Die Attraktivität des Konzeptes könnte noch gesteigert werden, wenn auf dem Plateau des Schlossberges ein Aussichtsturm entstehen würde, der schon 1999 geplant war; über die bevorstehende Machbarkeitsstudie berichtet die WP bereits am 15.10.2013. Der Gedanke wurde im Oktober 2013 auf Facebook diskutiert. Über den Fortgang eines der Planungen bzgl. Aussichtsturm wird regelmäßig berichtet (WP, 20.09.2014). Er würde dazu beitragen, dort die Aufenthaltsqualität zu erhöhen (WP, 26.02.2015).

Ausblick vom geplanten Schloßbergturm (Chr. Mauermann, 10-2014):   Drohnen-Video    und       Bilder


Auf den Berg käme man möglicherweise mit einem Aufzug,wie an der Burg Altena erfolgreich installiert. Alternativ kann eine Seilbahn aus dem Bereich Jägerbrücke/ Altes Feld auf den Kreuzberg führen. Im gleichen Zusammenhang ist von der Rüdenberg aus (oder vom nahegelegenen Kreuzberg aus) eine Seilrutsche "Flying Fox" ins "Alte Feld"denkbar. Beispiele finden Sie im Text hier...  und Filme auf Youtube.  Die Seilrutsche hätte hier eine Länge von ca. 600 m bei einem Höhenunterschied von ca. 80m. Damit ließen sich Fluggeschwindigkeiten von ca. 90 km/h erleben. Zusätzlich ist eine (gläserne) Highspeed-Röhrenrutsche denkbar (die bislang längste Röhrenrutsche Europas ist 185 m lang, in Arnsberg wäre sie ca.300 m lang), die vom Rüdenberg oder Kreuzberg hinab in die Ruhraue führt bzw. zurück zum geplanten Parkplatz im Alten Feld (ca. 500 Fahrzeuge). Dabei ist für die Besucher ein Laufweg von 1 bis 1,5 km durchaus zumutbar.

Die Gesamt-Situation dieser Attraktionen könnte man sich so vorstellen......

Innerhalb von drei Jahren könnte das Alles Wirklichkeit geworden sein. Packen wir es an. Zunächst muss eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden. Gesucht wird jetzt ein heimatliebender Projekt-Manager, der das Gesamtpaket zur Durchführung bringt (31.10.2016)

Doch ohne die Stadt Arnsberg geht es nicht. Und deren Stellungnahme im November 2017 hat umfangreiche Bedenken oder Ausschlussfaktoren aufgelistet.