Sage und Wirklichkeit

   Fotos: Jochem Ottersbach 

Einer Sage zufolge soll es zwischen der Rüdenburg und dem Schloßberg eine Lederne Brücke gegeben haben. Der Teufel persönlich soll sich mit dieser Hilfeleistung bei Konrad von Rüden für sein Gastfreundschaft bedankt haben. Die Brücke soll den Bewohnern der Rüdenburg die Fluchtmöglichkeit zum Arnsberger Schloß eröffnet haben. Im 21. Jahrhundert wurde sie erstmals durch Jochem Ottersbach in Szene gesetzt (Presseartikel vom 13.02.2012).

  Hier lesen Sie die Sage ...  
 ..... in der Version eines Arnsbergers... in der Version von Feaux de Lacroix (1895) Und das Gedicht dazu (pdf)

Im Weinberg unterhalb der Schloßmauern haben die Altstadt-Bewohner zwei Nägel mit Lederresten gefunden, die noch von jener "Ledernen Brücke" stammen sollen. Ein Nagel kann im Weinberg besichtigt werden (Anmeldung beim Altstadtverein) .....

      Fotos: Jochem Ottersbach        

Durch die Grabungen 2015 auf der Rüdenburg wurde das ursprüngliche Burgtor der Rüdenburg wiederentdeckt. Auf der Schwelle fand sich ...... eine starke Schicht von Holzasche. Dadurch bedingt handelt es sich möglicherweise nicht um die Sage von der ledernen Brücke (die Angreifer sollen das Burgtor niedergebrannt haben), sondern um ein Stück Geschichte.

  Luftbild: Christian Mauermann