Seit 2014 sind Wildnisgebiete in NRW ausgewiesen. Alte Laubwälder sollen sich in Zukunft ungestört entwickeln können, damit die gerade in altem und absterbendem Wald vorkommenden Tier- und Pflanzenarten für die Zukunft erhalten werden können. Unsere Enkel brauchen Artenvielfalt in der Natur als wesentliche Lebensgrundlage. Nur Artenvielfalt bedeutet Stabilität in der Natur. Noch heute müssen wir darauf hinwirken!

Baumkrone der liegenden Schillerbuche (Foto:M.Möller)Hier im Kurfürstlichen Thiergarten Arnsberg können Sie solche Wildnisgebiete hautnah beobachten und erleben. Besonders eindrucksvoll (für die Entwicklung und den Prozess der Wiederbesiedlung von totem Holz) ist die Schillerbuche und das unmittelbar angrenzende Wildnis-Gebiet.

Abbildung: In der toten Baumkrone der liegenden Schillerbuche entsteht neues Leben.

 

Karte der Wildniswälder im Naturreservat ObereimerAls Wildniswald „Waldreservat Obereimer, Forstbezirk Obereimer (WG-HSK-0004)“ sind vier Teilflächen ausgewiesen; an dreien wandern Sie auf der Kulturhistorischen Route entlang. Hier sind unter anderem 6 Spechtarten zuhause: Schwarzspecht, Grauspecht, Grünspecht, Kleinspecht, Mittelspecht, Buntspecht.

Sie haben Fragen zu Wildnisgebieten? Viele Antworten des Landesbetriebes Wald und Holz NRW finden Sie hier.

Zur Rückkehr von Wolf, Luchs & Co. hat das Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald in einem Waldforum kürzlich öffentlich informiert.
 

 

 Weitere Informationen zu Wildnis-Gebieten in NRW erhalten sie hier beim Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.

Forstleute arbeiten daran die Wildnis von morgen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Darüber berichtet Ranga Yogeshwar in Quarks & Co (6 Minuten, WDR).

Notwendige Maßnahmen zur Rückkehr der Buchen beschreibt Quarks & Co hier (5 Minuten, WDR)